Alexander Finkel spricht Heinrich Heine "Deutschland, ein Wintermärchen"
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"Im traurigen Monat November war´s...", so beginnt Heines bekannter Text.
Seit über zwanzig Jahren betrete ich mit diesen Worten die Bühne, um meinem Publikum auf das Beste zu unterhalten. Das „Wintermärchen“ ist eine Bestandsaufnahme deutscher Eigenheiten und ein funkelndes Juwel deutscher Dichtung und Sprachkunst. Mit spitzer Feder beschreibt Heine die Arten und Unarten seiner Landsleute. Der über 160 Jahre alte Text hat bis heute nichts an seiner Aktualität und Brisanz verloren. In den 90iger Jahren adelte ein Journalist aus Bremen meine Heine Interpretation, indem er sie auf eine Stufe mit der des kürzlich verstorbenen Erz-Komödianten Eberhard Esche stellte.
Gern gesehener Gast
Seit Jahren im Buchhandel und in Bibliotheken ein gern gesehener Gast, erwecke ich den Text zu neuem Leben und zeige ein Gruselkabinett historischer Persönlichkeiten. Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen sind durchaus erwünscht und angebracht.
Finkel wird zu Heine: Der Erzähler hüstelt, stöhnt, schreit, und flüstert die Verse Heines ins Publikum, mit großem Respekt und einer freundschaftlichen Verneigung vor Schöpfer und Werk .
Ein schwarzer Anzug, ein Tisch, ein Weinglas, und die Freude am Spiel - mehr braucht es nicht um Heines Spott und seine feine Ironie zum Leuchten zu bringen und das Publikum für zwei Stunden zu fesseln.



